
Stellen Sie sich das vor: Es ist ein kühler Abend – Sie treten auf Ihre Terrasse hinaus. Sie möchten dort Wärme haben, wo Sie stehen – und nicht, dass eine Heizung unnötig arbeitet, um nur Luft zu erwärmen. Das ist das Problem bei herkömmlichen Heizsystemen: Die Energie wird für etwas verschwendet, das eigentlich keine Wärme benötigt.
Was wirklich wichtig ist Infrarot-Heizgeräte verfolgen einen anderen Ansatz. Sie liefern Strahlungswärme, die in gerader Linie wirkt und somit Menschen sowie Oberflächen direkt erwärmt – vergleichen Sie es mit der Sonne auf der Haut, nicht mit einem Stoß heißer Luft. Im Zentrum des Geräts befindet sich ein Kohlenstofffaser- oder Quarzelement, das kurzwellige oder mittelwellige Infrarotstrahlen erzeugt. Diese Energie wird von der Haut und den Kleidern aufgenommen und fast sofort in Wärme umgewandelt. Man spürt die Wärme bereits nach Sekunden – nicht erst nach Minuten.
Da die Wärme gerichtet ist, bleibt sie genau dort, wohin man sie lenkt. Mit einem gut konstruierten Elektriksystem arbeiten diese Geräte leise – oft unter 45 dB(A). Dadurch kann man weiterhin sprechen, zuhören oder einfach entspannen, ohne durch störende Geräusche gestört zu werden.
Warum dieses System in der Praxis vorteilhaft ist Im Freien oder in großen Innenräumen ist es teuer und ineffektiv, die Luft zu heizen. Infrarot-Heizgeräte bieten eine gezielte Heizung – man kann den Strahl genau dorthin richten, wo er benötigt wird. So können kalte Ecken ausgeglichen werden und es entsteht weniger Wärmeverlust, was wiederum die Energiekosten senkt.
Man erhält sofortige Wärme, niedrigere Betriebskosten sowie eine konstante Wärme, die zur Verbesserung der Durchblutung und zur Linderung von Muskelverspannungen beiträgt. Für Hausbesitzer bedeutet das mehr Zeit auf der Terrasse, in der Werkstatt oder in einer luftigen Garage – ohne dass man das Gerät überdimensionieren muss.
Die praktischen Aspekte, die dafür sorgen, dass das Gerät funktioniert Infrarotwärme ist am effektivsten, wenn der Strahl auf die Personen oder Oberflächen gerichtet ist, die gewärmt werden sollen. Die Luft selbst wird dabei nicht erwärmt. Deshalb sollte man das Gerät an windigen Orten so platzieren, dass der Strahl geschützt wird. Außerdem sollte man ein Gerät wählen, das gegen Feuchtigkeit resistent ist.
Passen Sie die Leistung des Geräts an den Raum an und halten Sie es in der empfohlenen Entfernung. Da die Wärme gerichtet ist, kann man mehrere Geräte benötigen oder das Gerät sorgfältig platzieren, damit alle Bereiche abgedeckt werden. Halten Sie den Bereich um das Gerät herum frei und wählen Sie Modelle mit Umkippschutz sowie Thermostat, damit eine konstante und sichere Wärme erreicht wird.