
Wie man die Infrarotheizgeräte im Badezimmer sicher hält – und damit auch die Nutzer
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Katastrophe für elektronische Geräte. Überall gibt es Dampf – und ab und zu auch direkten Wasserspritzer. Wenn man nicht vorsichtig ist, kann das zum Desaster führen, denn Wasser und Elektrizität verstehen sich einfach nicht.
Wenn wir Infrarotheizlampen für solche Bereiche auswählen, kümmern wir uns weniger darum, wie heiß die Lampen werden, sondern vielmehr darum, wie gut sie isoliert sind.
Der Kampf gegen Feuchtigkeit
Wasserdampf sucht sich immer einen Weg. Er kriecht über Oberflächen und schafft so „Brücken“, über die Strom fließen kann – genau dorthin, wo er nicht hingehört. Dadurch entstehen Kurzschlüsse oder andere Probleme an den Anschlüssen.
Um das zu verhindern, verwenden wir versiegelte Quarzgehäuse sowie hochwertige keramische Isolatoren. Diese Materialien leiten keinen Strom – selbst dann nicht, wenn die Luft extrem feucht ist. Man möchte schließlich, dass der Strom physisch vom Außengehäuse getrennt bleibt. Punkt.
Wo es meistens zu Fehlern kommt
Die meisten Fehler treten an den Anschlussstellen auf. Das ist der schwächste Punkt. Wenn man einfache Anschlüsse verwendet, wird der Dampf mit der Zeit die Kontakte zerstören. Es geht zwar langsam voran, aber es passiert doch. Deshalb verwenden wir eingebettete Anschlüsse sowie Dichtungen, die das Wasser fernhalten.
Ein weiterer Tipp: Wählen Sie Verbindungsstücke, die vergoldet oder mit Nickel beschichtet sind. So wird Oxidation verhindert – dadurch brennen die Lampen nicht früh aus, nur weil die Verbindungen verkrustet sind.
Die Sicherheitsmaßnahmen
Seien wir realistisch: Keine Isolierung ist ewig perfekt. Denken Sie an den Druck auf ein Quarzrohr – es muss innerhalb kürzester Zeit von extremer Kälte auf 600°C erhitzt werden. Über zehn Jahre können solche starken Temperaturwechsel kleine Risse verursachen.
Deshalb kann man sich nicht allein auf die Isolierung verlassen. Man muss das Heizgerät an einen speziellen Erdungspunkt anschließen. Falls die interne Isolation versagt, soll der Strom sofort durch den GFCI oder RCD abgeschaltet werden. Man möchte schließlich nicht, dass das Außengehäuse unter Strom steht, während jemand in einer Pfütze steht.
Wir testen diese Geräte unter Bedingungen von 95 % Luftfeuchtigkeit – dabei stellt sich heraus, dass der Leckstrom unter 0,5 mA liegt. Aber denken Sie daran: Die beste Isolierung nützt nichts, wenn die Erdung schlecht ist. Schließen Sie das Gerät an einen eigenen Stromkreis an, überprüfen Sie die IP-Klassifizierung – dann ist alles in Ordnung.