
Im Produktionsprozess sind Minuten Gold wert. Wenn der Krafttestheizer nicht mehr zuverlässig funktioniert, entsteht eine Warteschlange, die Zykluszeiten verlängern sich – und man verbringt seine Zeit damit, die thermische Gleichmäßigkeit zu gewährleisten, anstatt die Teile weiterzuverarbeiten. Wir haben diesen Heizer genau für diese Anforderungen entwickelt: Ausreichende Leistung, präzise Temperaturregelung sowie reproduzierbare Ergebnisse.
Was wirklich wichtig ist
Wir nutzen Kurzwellen-Quarzkristall-Infrarotemitter in einer modularen Anordnung. Dadurch wird die Wärme genau dorthin geleitet, wo sie benötigt wird – und bleibt dort auch. Die Anordnung sorgt dafür, dass das thermische Feld in der Testzone gleichmäßig ist. Das ist wichtig, denn ungleichmäßige Erwärmung führt zu lokalen Hotspots, die wiederum thermischen Stress verursachen können. Dieser Stress kann die tatsächliche Festigkeit des Glases verzerrt darstellen.
Die Leistung passt sich den Anforderungen der Industrie an – typischerweise 12–36 kW pro Modul, 400 V dreiphasig. Dadurch geht die Erholungszeit nach dem Öffnen der Tür schnell vorbei. Die Erreichen des Zielwertes erfolgt innerhalb von Minuten, nicht in einigen Dutzend Minuten. Die Steuerung erfolgt über PID mit hoher Stabilität der Einstellungen. Zudem kann der Heizer auch Unterschiede in der Emissivität zwischen beschichtetem und unbeschichtetem Glas berücksichtigen.
Warum das in der Glasverarbeitung wichtig ist
Bei der Glasherstellung, beim Biegen, Laminieren (EVA/SGP/PVB) sowie bei IG-Siegelungen ist die Festigkeitsprüfung entscheidend. Man benötigt Wärme, die schnell die erforderliche Temperatur erreicht, diese stabil hält und diesen Prozess stundenlang wiederholt. Dieser Heizer bietet genau diese Eigenschaften – dadurch bleibt die Durchlaufgeschwindigkeit konstant und die Fehleranalyse genau.
Energie ist ein weiterer wichtiger Faktor. Die Quarzkristall-Emitter heizen nur dann, wenn es nötig ist – dadurch werden Leerlaufverluste minimiert. Das modulare Design ermöglicht es, die Leistung an die jeweiligen Anforderungen anzupassen, anstatt das gesamte System überdimensioniert zu bauen. In der Praxis bedeutet das weniger kWh pro Testbatch sowie geringere Kosten.
Praktische Details
Diese Geräte sind für hohe Betriebszyklen konzipiert – doch sie benötigen trotzdem ausreichende Belüftung und Platz. Planen Sie daher eine geeignete Belüftung ein und halten Sie die Emitter sauber – schon eine dünne Staubschicht kann die Leistung beeinträchtigen und den Zielwert verändern.
Wenn Sie ein OEM-Modul ersetzen, achten Sie darauf, dass die Befestigungsmöglichkeiten sowie die Leitungen passten. Unsere Geräte sind als Ersatzteile konzipiert – doch die richtige Ausrichtung gehört zur Installation dazu. Bei kontinuierlicher Nutzung bei maximaler Leistung verkürzt sich die Lebensdauer der Lampen. Wir planen daher regelmäßige Austauschaktionen als Teil der Vorbeugenden Wartung ein – damit die Produktion nicht gestört wird.